| Projekt | Bio-Imkerei |
| EinreicherIn | Hans und Gertrude RINDBERGER Gassen 12, 4893 Zell am Moos T und F: 06234/8356 |
| Projektbeginn | 2002 |
| TeilnehmerInnen | Familie Rindberger |
| Projektziel | Durch größtmögliche Naturnähe größtmögliche Imkereiqualität erzeugen; den Imkereibetrieb als Haupterwerb ausbauen |
| Projektinhalt/ | Herr Rindberger beschäftigt sich schon seit seiner Jugend mit der Imkerei. Derzeit werden ca. 160 Bienenvölker auf Basis ökologischer Richtlinien geführt. Seit dem Varroa-Einbruch (Bienenschädling) vor ca. 20 Jahren entstand bei ihm die Erkenntnis, dass mit den üblichen Medikamenten keine langfristige Basis zur naturnahen Honigherstellung möglich ist. Zur Abwehr der Varroa-Milbe wurde daher von Anfang an nur Ameisensäure, Milchsäure und Oxalsäure verwendet. Nach dem Studium verschiedenster Imkereiliteratur und mittels der über die Jahre gesammelten Erfahrungen begann Herr Rindberger vor zehn Jahren mit der Aufstellung der Bienenvölker nach radiästhetischen Faktoren (Plätze mit bestimmten Bodenspannungen). Dadurch konnten eine höhere Vitalität und Leistung der Bienenvölker sowie ein geringes bis gar kein Ausfallsrisiko bei der Überwinterung der Bienenvölker erreicht werden. Die Betriebsmittel für die Imkerei werden selbst unter ausschließlicher Verwendung von natürlichen Materialien (Bienenwohnungen nur aus heimischem Holz) hergestellt. Auch die Lagerung des Honigs erfolgt nur in Edelstahlfässern und in Gläsern (keinesfalls Plastik), um die hohe Qualität zu erhalten. Die Produkte werden hauptsächlich auf zwei Wochenmärkten abgesetzt. Durch die Direktvermarktung sowie der Selbstherstellung der Betriebsmittel ergibt sich ein hoher wirtschaftlicher Deckungsgrad. |
| Angebot | Waldhonig, Blütenhonig, Blüten-Cremehonig, Blütenpollen, Honig mit Pollen und Propolis, Waldhonig mit Nüssen, Propolis, Propolistinktur und –creme, Met-Honigwein usw. |
| Was wurde | Bei einem Vergleich der Aufstellungsflächen für Bienenvölker an unterschiedlichen radiästhetisch beeinflussten Stellen bemerkte Herr Rindberger einen Arbeitsrückgang von einem Drittel bei einer gleichzeitigen Erhöhung des Ernteertrages. Jährlich werden im Durchschnitt 3.000 bis 4.000 kg Honig und Nebenprodukte umgesetzt. Der Imkereibetrieb wurde früher im Nebenerwerb und nun seit drei Jahren als Haupterwerb geführt. |
| Zukunftspläne | Ausbau und Verbreitung der Arbeitsmethode |

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