| Projekt | Bio-Topaz-Apfel-Projekt |
| EinreicherIn | Fritz PREM und DI Andreas REICHART Wollersdorf 71, 8181 St.Ruprecht/Raab T: 03178/5140, F: 03178/5140-85, H: 0664/4111219 |
| Projektbeginn | 1998 |
| TeilnehmerInnen | 42 Bio-Bauern und –Bäuerinnen |
| Projektziel | Österreich mit besten, biologischen Äpfeln in ausreichender Menge zu versorgen und mit der Apfelproduktion von Bio-Topaz eine gute Wertschöpfung erzielen. |
| Projektinhalt/ | Das Projekt Bio-Topaz startete aus der Situation heraus, einen extrem hohen Importanteil an Bio-Äpfeln, einer sehr kleinen Produktion von Bio-Äpfeln und einem wachsenden Bio-Markt auch außerhalb der klassischen Bio-KundInnen in Österreich zu haben. So entstand die Idee des damaligen Geschäftsführers, des Obmanns und dem ProduzentInnenbetreuer von Steirerfrucht sowie einem Bio-Baumschulisten, ganz Österreich mit einem Bio-Apfel zu versorgen. Es wurde ein genauer Projektplan entwickelt: Einschätzung des Marktes (2.000 Tonnen Bio-Topaz bis 2004); offensive Akquisition von Flächen bei Vertragsbauern und -bäuerinnen (mindestens 100 ha); Erarbeitung des Wissens in der Kulturführung, des Erntezeitpunktes, der Lagerung und der Aufbereitung bis zur Einführung und dauerhaften Positionierung am Markt (Geschäftsführung und Verkaufsabteilung der Steirerfrucht). Die Ernten der ersten Jahre wurden exklusiv über Ja! Natürlich vermarktet. Ab 2002 wurde die Firma Frutura als weitere Vertragspartnerin neben der Steirerfrucht aufgenommen. Der gesamte österreichische Lebensmittelhandel wird fortan aus dem gemeinsamen Bio-Warenpool bedient. Im Jahr 2004 stieg die Firma W&D als Trockenapfelerzeuger ein und verarbeitet seither jene Äpfel, die nicht als Tafelobst im Lebensmitteleinzelhandel vermarktet werden können zu Bio-Apfelchips, Bio-Apfelwürfel und Bio-Apfeltrockenmehl. |
| Angebot | Tafelobst Bio-Topaz-Apfel, Bioapfelchips, Bioapfelwürfel und Bioapfeltrockenmehl |
| Was wurde | Bio-Topaz ist mittlerweile der teuerste Apfel im Geschäft - ein Zeichen der Wertschätzung der KundInnen für ein ausgezeichnetes Produkt. Die Importquote bei Bioäpfeln ist auf 50 % zurückgegangen. Enge Zusammenarbeit zwischen Obstbaubetrieben, ErzeugerInnenorganisationen und Vermarktungsbetrieben. |
| Zukunftspläne | Weitere geschmacklich hochwertige Sorten, die resistent gegenüber Krankheiten sind, stehen im Versuch und sollen das Sortiment ergänzen. Export innerhalb des europäischen Binnenmarktes |

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