Projekt

Hofsaft

EinreicherIn

Ing. Marianne TICHY

Auf der Gugl 3, 4021 Linz

T 0732/6902-1240, F: 0732/6902-1244

info@hofsaft.at , www.hofsaft.at

Projektbeginn

2003

TeilnehmerInnen

147 HofsaftproduzentInnen im Herbst 2004

Projektziel

Obstbäume (und damit die Landschaft) sollen erhalten und das Obst verwertet werden.

Die Wertschöpfung soll bei gleich bleibender Arbeitsleistung mit wenig bis keinem Geldaufwand erfolgen.

Alle interessierte LandwirtInnen mit Obstgärten sollen die Möglichkeit haben, ihr Obst zu verwerten.

Der Obstsaft soll zum eigenen Verbrauch, Verschenken und zum Verkauf eingesetzt werden.

Projektinhalt/
Umsetzung

Obstklauben rentierte sich bisher nicht, da man dafür zu geringe Preise erzielte, die Geräte für die Obstverarbeitung für einen Betrieb alleine zu teurer waren, sich kaum jemand von den Betrieben bei den gesetzlichen Bedingungen gut genug auskannte und dadurch im weiteren Sinn die Erhaltung der Bäume nicht mehr gewährleistet war. Aus diesen Gründen bildete sich eine Interessengemeinschaft. Seither ist es möglich, das gesammelte Obst in gemeinsamen, schon bestehenden Pressanlagen zu pressen, abzufüllen und zu etikettieren. Das Pressen erfolgt entweder über einen Lohnpresser oder der/die LandwirtIn kann das Obst nach einer entsprechenden Schulung - um die Qualität des Hofsaftes zu gewährleisten - selbst pressen. Damit verwenden alle ihren eigenen Obstsaft, haben aber dennoch ein einheitliches Erscheinungsbild durch das gemeinsame Etikett, Flasche, Hoftaferl und Wegweiser. Für die einheitliche Vermarktung und Organisation hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet, welche den gemeinsamen Einkauf der Flaschen, Etiketten usw. sowie die bessere Auslastung der LohnpresserInnen organisiert. Die Bewerbungen erfolgten bisher beim Landesmostfest „Arcimboldo“, bei Gesundheitstagen, bei der Reitwegenetz-Eröffnung, im Radio und in Zeitungen.

Angebot

Apfel- und Birnensäfte als regionale Produkte aus dem Bezirk Linz die ab Hof, auf Bauernmärkten und in Bauernläden verkauft werden.

Was wurde
erreicht?

Mittlerweile gab es schon eine Hofsaftverkostung, bei der die Säfte anonym verkostet und bewertet wurden.

Bauern und Bäuerinnen trinken wieder ihren selbst produzierten Saft, anstatt den Saft im Tetrapack zuzukaufen.

Zukunftspläne

Es können noch neue Mitglieder der Interessensgemeinschaft beitreten.

Erweiterung des Projektes „Hofsaft“ auch zu „Hofmost“

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