Projekt

Innviertler Gewürze

EinreicherIn

Irmgard SCHNEIDERBAUER

Augental 7, 4772 Lambrechten

T: 07765/358

schneiderb@gmx.at

Projektbeginn

2002

TeilnehmerInnen

Familie Schneiderbauer

Projektziel

Gewürze, die in der Region wachsen, auch in der Region produzieren und vermarkten

Projektinhalt/
Umsetzung

Anfänglich wurde am Betrieb von Familie Schneiderbauer überwiegend Milchviehhaltung im Nebenerwerb betrieben. Als kleiner Betrieb mit ursprünglich 13 ha Eigengrund entstand eine sehr starke Abhängigkeit von den Molkereien und so war man auf der Suche nach Alternativen, um den Hof weiterzuführen. Familie Schneiderbauer wollte/will qualitativ hochwertige Lebensmittel erzeugen, die einerseits in der Region angebaut werden können und die anderseits im Handel fast nur als Importware zu finden sind. Die Entscheidung fiel zugunsten des Gewürzanbaus. Begonnen wurde mit einer kleinen Fläche Kümmel. Nach dem ersten ertragreichen Jahr und den positiven Rückmeldungen der KundInnen, entschied man sich auch Mohn, Leinsamen, Fenchel und Koriander anzubauen. Die direkte Vermarktung an die EndverbraucherInnen ist dabei die wichtigste Absatzschiene. Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, den VerbraucherInnen zu vermitteln, dass die österreichische Qualität nicht der einzige Pluspunkt an den Gewürzen ist, sondern dass auch lange Transportwege vermieden und damit Natur und Klima geschützt werden können.

Angebot

Verschiedene Gewürze und Gewürzmischungen (auch als Geschenke verpackt) direkt aus der Region, Exkursionsausflug zum Gewürzhof

Was wurde
erreicht?

Der Betrieb konnte vom Nebenerwerb in den Haupterwerb übergeführt werden. Zu den 13 ha Eigenfläche wurden noch acht ha Grund für den Gewürzanbau dazu gepachtet.

Zukunftspläne

Vermarktung der Gewürze auch durch Handelsketten; Ausbau von Geschenkspackungen, beispielsweise für Firmen; Zahl der Exkursionen erhöhen

 

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