Projekt | Neueinsteiger – biologische Bewirtschaftungsweise mit Tiervielfalt |
EinreicherIn | Robert NEISS Oisreitl 4, 3294 Langgau T+F: 07480/5252 |
Zusatzinfos | Beginn: 2000, bio |
TeilnehmerInnen | Familie Neiss |
Projektziel | Alle Familienmitglieder sollen ihren Arbeitsplatz am Hof haben |
Projektinhalt/ | Seit dem Jahr 2000 wurde der Betrieb der Familie Neiss mit einer ursprünglichen Größe von 1,17 ha Eigengrundstück auf 20 ha Pachtfläche vergrößert. Bei der Bewirtschaftung begann man mit einer Jura- und Merino-Schafzucht, für die ein Stall in Holzbauweise errichtet wurde. Im Jahr darauf folgten Zuchtkühe der Rasse „Pinzgauer“ und damit einhergehend die Errichtung eines weiteren Laufstalls. Nach und nach kamen noch Legehühner, Masthühner und Truthühner sowie Schweine dazu. Dem zu Folge waren wieder Stallerweiterungen notwendig. Der Biobetrieb verwendet keinen Kunstdünger und achtet auf artgerechte Tierhaltung - dazu gehören auch kurze Schlachtwege (eigener Schlachtraum). Auf diese Art und Weise wird versucht, eine hohe Lebensmittelqualität zu erreichen (biologisch produziert und frisch). Die Produkte werden im hofeigenen Laden verkauft (aber auch Produkte von Nachbarbetriebe) bzw. beim eigenen Mostheurigen angeboten. |
Angebot | Das Angebot der Familie Neiss umfasst Lamm- und Schaffleisch, Schweine- und Rindfleisch, Wildmasthühner, Truthühner, Würste, Aufstriche, Eier, Milchprodukte und Most |
Was wurde | Für einige Familienmitglieder, die zuvor auswärtiger Lohnarbeit nachgingen, hat sich die Lebensqualität durch den Zusammenfall von Wohn- und Arbeitsplatz am eigenen Betrieb erhöht. Den KundInnen können immer frische Produkte aus einer großen Palette angeboten werden. |
Zukunftspläne | In spätestens 3-5 Jahres sollen vier volle Arbeitskräfte am Hof beschäftigt sein und davon leben können. |

