Projekt | Sonnenalm |
EinreicherIn | Ing. Hannes ZECHNER Marktstrasse 1, 9373 Klein St. Paul T: 04264/2716, F: 04264/2716-4 |
Zusatzinfos | Beginn: 1996 |
TeilnehmerInnen | 13 Milchwirtschaftsbetriebe |
Projektziel | Durch Kooperation Investitionskosten senken, Erzielen eines höheren Einkommens für die Bauern und Bäuerinnen; Schaffung von Kombinationseinkommen |
Projektinhalt/ | Beim Zusammenschluss der 13 Betriebe standen unterschiedliche Potenziale bei den Ressourcen Arbeitskraft und Kapital zur Verfügung. So gab es Betriebe, die auf Grund ihrer Struktur einen größeren Anteil an Kapital (Geld und Rohmilchaufkommen) und durch ihre Betriebsgröße wenig an freier Arbeitskapazität aufbringen konnten bzw. umgekehrt. Die Kombination dieser unterschiedlichen Betriebsstrukturen ergibt eine stabile Einheit, aus der jeder einzelne Betrieb profitiert. Gemeinsam errichtete man daher eine Kleinmolkerei „Sonnenalm“. Die angelieferte Rohmilch der Mitglieder wird getrennt geliefert und verarbeitet, sodass auf jedem fertig abgepackten Produkt der Name des Betriebes steht, von dem die Milch erzeugt wurde. Damit den Betrieben ein ca. 40% höherer Milchpreis bezahlt werden kann, ist es notwendig, einen möglichst hohen Veredelungsgrad der Milch zu erreichen. So wird wenig in großen Einheiten (10l-Gebinde), sondern viel in kleinen Endverbrauchereinheiten (z.B. 125g-Einheiten) verkauft. Die Sonnenalm Produkte werden über Schulmilchaktionen, Großküchen, Sozialeinrichtungen, regionale Lebensmittelgeschäfte, Direkt-vermarktung für private Haushalte und flächendeckende Versorgung aller Spar-Filialen in Kärnten und Osttirol vermarktet. |
Angebot | Trinkmilch, Acidophilus-Joghurt, Topfen, Frisch-, Weich- und Hartkäse, Butter… |
Was wurde | Durch den Betrieb der Kleinmolkerei Sonnenalm konnten neun neue Arbeitsplätze in der Region geschaffen werden und das Einkommen der Mitgliedsbetriebe konnte um ca. 26.000 Euro im Jahr 2004 erhöht werden. |
Zukunftspläne | Eine wichtige Aufgabe für die Zukunft wird es sein, eine BotschafterInnenfunktion für die heimische Landwirtschaft zu übernehmen. So ist, um den KonsumentInnen Einblick und Verständnis für die Leistungen der bäuerlichen Betriebe zu schaffen, die bauliche Errichtung eines Kompetenzzentrums mit einer Schau- und Erlebnismolkerei geplant. Weiters versucht man, in der Region bzw. im Umkreis von ca. 40 km mittelfristig einen möglichst hohen Eigenversorgungsgrad mit Milchprodukten zu erreichen. |

