| Projekt: | Arachon |
| Einreicher/in: | Josef RAIDL Günserstraße 54, 7312 Horitschon, ( 02610/42321 |
| Projektbeginn | 1996 |
| Teilnehmer: | Winzergenossenschaft „Vereinte Winzer“ |
| Projektziel | Die „Vereinten Winzer“ wollten das Qualitätspotenzial österreichischer Rotweine unter der Marke „Arachon“ auch im Ausland bekannt machen. Der Markenname „Arachon“ geht auf die alte Bezeichnung von Horitschon zurück. |
| Projektinhalt / | Drei namhafte Winzer aus verschiedenen Weinbaugebieten riefen dieses Projekt ins Leben. Sie sind für das Marketing verantwortlich, geben die strengen Richtlinien für die Bearbeitung der Weingärten vor und kontrollieren die Einhaltung derer. Da für die Umsetzung dieses Projekts große Mengen an Wein erforderlich sind, haben sie sich mit der Winzergenossenschaft „Vereinte Winzer“ zusammengeschlossen. Die Genossenschaft suchte dann in ihren Reihen nach Vertragswinzern, die bereit waren ihre Trauben für dieses Projekt zu liefern. 1996 fanden sich 25 Winzer und 4 Jahre später unterzeichneten bereits 40 Vertragswinzer.
Der arbeitsmäßige Mehraufwand betrifft vor allem die Laubarbeit, das Ausdünnen und die selektive Lesearbeit. Die Arachon-Winzer müssen etwa bis zu 30 % mehr Zeit in den Weingärten verbringen als bei „normaler“ Rebpflege. Dafür erhalten sie aber einen weitaus höheren Preis für ein Kilogramm Trauben. Im Vertrag wurde eine Flächenmindestprämie je Hektar festgelegt. Die Vinifikation wird von den „Vereinten Winzern“ der Winzergenossenschaft Horitschon durchgeführt.
Es sind die Sorten Blaufränkisch, Zweigelt, Cabernet und Merlot, die für die Cuvée gebraucht werden und die im Keller der „Vereinten Winzer“ zuerst separat ausgebaut werden, um dann in einem Verhältnis vermählt zu werden, das auch vom Jahrgang mitbestimmt wird. |
| Angebot | Die Winzergenossenschaft „Vereinte Winzer“ verkauft und exportiert österreichischen Qualitätsrotwein vor allem an Weinliebhaber und die gehobene Gastronomie. |
| Was wurde | Die Nachfrage nach den produzierten Bouteillen wurde erheblich gesteigert sowie der Verkaufspreis pro Flasche. Die Vertragswinzer erzielen höhere Einnahmen, investieren aber auch mehr Zeit. Der Mehraufwand rechnet sich somit allenfalls. Für die „Vereinten Winzer“ stellen die Einnahmen aus diesem Projekt bereits einen beträchtlichen Prozentsatz dar. |
| Zukunftspläne |
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