| Projekt: | Bäuerl. Betriebsgemeinschaft Biogasanlage |
| Einreicher/in: | Johann NINAUS |
| Projektbeginn: | 1996 |
| Teilnehmer: | 2 |
| Projektziel | Verschärfung der Situation nach dem EU-Beitritt. Hohe Stromkosten im Betrieb. è Idee einer Biogasanlage zur Verbindung ökonomischer mit ökologischen Vorteilen: Umweltentlastung, Erzielung eines höheren Einkommens, Verbesserung der Bodenqualität, Selbständigkeit in der Energieversorgung. Vision: Vorbildwirkung auf breiter Basis. Rahmen: Schweinemast- und Ackerbaubetrieb: 65 GVE. |
| Projektinhalt / | Kooperation mit Partnerbetrieb (ebenfalls 65 GVE). Gülleanfall: 6 m³/Tag. Anlagenbau. 1996: Inbetriebnahme. Eigenversorgung von Strom und Wärme für 3 Häuser (500 m² Wohnfläche). Ausbringung der vergorenen Gülle: natürliche Düngung, Regenwurmlockerung der Bodens. Stromlieferung an die EVU. |
| Angebot | Strom. Weitergabe des technischen Know-hows und der ökologischen Hintergründe. Nutzung der Wärme im Sommer für eine Rundheuballentrocknungsanlage |
| Was wurde | Methangas von 2 Betrieben entweicht nicht mehr in die Atmosphäre. Gülle ist nicht mehr ätzend, Handelsdüngerersparnis; Zumischung von flüssigen Speiseresten, Grünschnitt (Nachbarn), Kostenreduktion (Heizung). Einwandfreies Umweltgutachten, wesentlich erhöhtes Einkommen. Energieautonomie. Stolz über rasch eingetretene Wirtschaftlichkeit des Projekts. Langfristig sind die Natur und die nachfolgenden Generationen die eigentlichen Nutznießer. |
| Zukunftspläne | Bemühung um erhöhten Einspeisungstarif. Momentan keine Ausweitung der Biogasproduktion (Arbeitszeitbelastung) Ausweitung der Anlage auf Verwertung von nachwachsenden Rohstoffen. |

