| Projekt: | Dörrobstgemeinschaft Pöllauer Tal |
| Einreicher/in: | Manfred HOHENSINNER office@doerrobstland.at; http://www.doerrobstland.at/; |
| Projektbeginn: | 1998 |
| Teilnehmer: | 3 Bauern |
| Projektziel | Bedingt durch massive Existenzprobleme und von der verarbeitenden Industrie geschaffene drückende Preissituation Suche nach Alternativen und v.a. neuen Vermarktungswegen. è Ausnützung der seit Generationen bestehenden Erfahrung mit dem Trocknen von Obst. |
| Projektinhalt / | Erhaktung der bäuerlichen Existenz ist auch bei diesem Projekt der Grundgedanke. Vor allem zur Erhöhung der Qualität erfolgte die Entwicklung eines neuen Trocknungsverfahrens auf Wasserbasis (Hackschnitzelfeuerung). Gründung einer Vertriebsgemeinschaft, um das Nischenprodukt Dörrbirne zukunftssicher zu vermarkten. Kontaktaufnahme mit Firmen, Erarbeitung eines Konzeptes. Partnerschaft mit der Firma Ölz, Entwicklung eines eigenen Logos, Gründung der Firma "Dörrobstland". Derzeit ist die Dörrobstgemeinschaft stärker im Frischobstbereich vertreten und eine neue Verpackungsstätte befindet sich gerade in Bau. |
| Angebot | Dörrbirnen, Apfelspalten, Rezeptfolder, Bewerbung mit dem Naturpark Pöllauertal. Verzicht auf jegliche chemische Zusätze, keinerlei Rauchentwicklung bei der Trocknung. Verarbeitung con 400t Obst, davon ca. 200t Biuobirnern im Trocknungsbereich mit eigener verpackung. |
| Was wurde | Das 1. Qualitätszwetschkenprojekt Österreichs und der einzige Betrieb in Österreich der zum Trocknen von Bioware zertifiziert ist. Listung bei SPAR (als erste Landwirte), 30 %iger Anstieg der Bedarfsmenge bei Ölz. Um 200 % höherer Erlös für Belieferer (nicht frischmarkt-reife Ware). Verwendung von Holz von Kollegen aus der Region, Teilzeitbeschäftigung einiger Frauen. Festigung der Position als Vollerwerbslandwirte, Hebung der gesunkenen "EU-Stimmung". Entwicklung von Pöllau zum Dörrbirnenmekka. V.a. nach "Dörrbirnenskandal" Möglichkeit der Mediennutzung: "Willkommen Österreich", "Steiermark heute", Radiosendungen, div. Zeitungsmeldungen. |
| Zukunftspläne | Start der Frischbirnenvermarktung Anfang August über ganz Österreich mit 60% Exportanteil. Butterweiche Dörrbirnen zum Direktverkehr Das 1.Dörrbirnen Symposium in Zusammenarbeit mit Universitätsprofessoren, wobei im Herbst bereits konkrete Ergebnisse zu erwarten sind. Verarbeitungsprodukte (Dörrbirnenmarmelade, Germknödel mit Dörrbirnenfülle, Pralinen mit Dörrbirnen, geschnittene Dörrbirnen für Bäckereien) und Verbesserung der Verarbeitungs- und Verpackungssysteme Ausbau der Produktpalette (konventionell und biologisch), Erreichen eines unabhängigen medizinischen Gütesiegels (Dörrbirne als altes Hausmittel). Weiter Optimismus und Einsatzbereitschaft. |

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