| Projekt: | Energie aus Bauernhand |
| Einreicher/in: | Dr. Sepp PROBER, Obmann des Vereins "Initiative zur Förderung von Energie aus Bauernhand NÖ-Süd" Greuth 45, 2640 Gloggnitz, Tel. 02629/3156 |
| Projektbeginn: | 1999 |
| Teilnehmer: | 110 Vereinsmitglieder |
| Projektziel | Einsatz von bäuerlichem Waldhackgut als Ersatz für fossile Brennstoffe und als Einkommenssicherung für die Landwirte. Nachhaltige Umweltentlastung – Verringerung des CO2-Ausstoßes. |
| Projektinhalt / | Seit den 80er Jahren wird in Österreich verstärkt nach Alternativen zu fossilen Brennstoffen gesucht. 1985 wurde der Verein „Initiative zur Förderung von Energie aus Bauernhand NÖ-Süd“ gegründet, dem 15 Jahre später bereits 220 Mitglieder angehörten. 1999 wurde aus dem Verein „Energie aus Bauernhand“ die „Biowärme Schneebergland reg.Gen.m.b.H“ gegründet, um bei der Errichtung und dem Betrieb von Biomasseheizkraftwerken unabhängig zu sein. Die Hauptaufgaben der Genossenschaft liegen in der Aufbringung und Vermittlung und im Verkauf von bäuerlichem Waldhackgut. Das Waldhackgut wird zur wärmeenergetischen Nutzung verwendet, wobei die Qualität garantiert wird. |
| Angebot | Die Genossenschaft besteht zur Zeit aus 110 Mitgliedern und betreibt seit der Heizsaison 2000/2001 drei Biomasseheizwerke mit einer Brennstoffwärmeleistung von 1,1 Megawatt. Hierbei werden 600 t bäuerliches Waldhackgut eingesetzt. |
| Was wurde | Lieferung von 3.000 t Waldhackgut an Vertragspartner (=20 Biomasseheizwerke). Der Preis konnte durch Verträge und Koordination konstant gehalten werden und beträgt zur Zeit bei einer Qualität von W=30 ATS 1 070,--/t. Daraus ergibt sich ein bäuerliches Zusatzeinkommen von ATS 3,2 Mio./Jahr. Verminderung des CO2-Ausstoßes – Beitrag zur Schonung der Umwelt. |
| Zukunftspläne | Weiterentwicklung und Ausbau von Biomasseheizkraftwerken. Forcierung im privaten und öffentlichen Bereich. Folglich eine Verringerung des CO2-Ausstoßes. Weitere 5 Projekte mit einer Brennstoffwärmeleistung von 3 Megawatt stehen vor der Verwirklichung. Der hierfür geplante Einsatz wird 1 700 t bäuerliches Waldhackgut betragen. |

