Projekt:

Erzeugergemeinschaft Donautal KG

Einreicher/in:

DI Fritz OBERMAIR
Linzerstraße 4, 4070 Eferding, ( 0676/624 77 97       FAX: 0676/603 37 89

ezg-donautal@eunet.at;     

Projektbeginn:

1996

Teilnehmer:

300    

Projektziel

Kooperation mit der heimischen Industrie, Nachfrageabdeckung im Zuge von Kapazitätsausweitungen. è Gründung der 1. bäuerlichen EZG im Bereich Pflanzenbau. Aufbau eines Status der Unverzichtbarkeit durch Verfügbarkeit von Qualität und Liefertreue, Rückgewinnung von bisher ungenutztem Terrain für Bauern aus der Region.

Projektinhalt /
Umsetzung

Errichtung eines Proponentenkomitees (20 Bauern). Bündelung des Angebots von Stärkemais und -kartoffeln. Alleiniger Gesprächspartner für Abnehmer. Entwicklung zu einem der wichtigsten Stärkelieferanten der Fa. AGRANA (Anstieg des Anteils an Naßlieferware von ca. 2 auf 30 %, größter Lieferant von nicht-genmanipuliertem Mais – NO-GMO-Mais).

Definition der Kriterien für Mitgliedschaft (bes. Liefergenauigkeit und Liefertreue. Durch Nutzung moderner Technologien (EDV, Internet, Handy) rasche und genaue Verfügbarkeit von Mengen (Argument gegenüber dem Industriepartner: just-in-time-Lieferbarkeit, kurze Entscheidungswege, Abdeckung von Produktionsdifferenzen und Ausfallsmengensicherheit). Nutzen- und Pflichtenausgleich zwischen den Mitgliedern ("Interner Ausgleich") durch Entwicklung eines eigenen EDV-Programms. Rechnerische Gleichstellung aller Teilnehmer, ohne daß diese ihre betrieblichen Gegebenheiten verändern müssen. EZG ist nicht gewinnorientiert, sämtliche verbleibenden Erlöse werden nach dem Gleichheitsprinzip an die Bauern weitergegeben.

Angebot

Stärkemais und Stärkekartoffeln für die Nahrungs- und Genußmittel-, die Papier-, Textil-, Pharma- und Kosmetikdindustrie. Nicht genmanpulierter Stärke-Mais (NO-GMO-Mais) für Produkte des Kindernahrungsbereiches.

Was wurde
erreicht?

Abfederung verschärfter Erzeugerrichtlinien. Erhaltung der Liefermöglichkeiten für Klein- und Nebenerwerbsbetriebe. Langfristige Partnerschaft mit der heimischen Industrie. Gesicherte Abnahme eines zentralen bäuerlichen Produktes durch Kontraktanbau. Positive Beeinflussung der Erzeugerpreissituation der gesamten Region.

Zukunftspläne

Ausbauen des Marktanteils. Zusätzliche Partnerschaften. Erweiterung des Produktionsangebotes und der Mengen.

 

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