| Projekt | Gutes vom Bauernhof beim Nahversorger |
| Einreicher | Petra TEHRANY Kindermanngasse 8, 8020 Graz T: 0316/8050-4548, H: 0664/5021198 |
| Projektbeginn | 2004 |
| Teilnehmer | 450 Direktvermarktungsbetriebe und 35 FranchisepartnerInnen |
| Projektziel | In der Steiermark flächendeckend „Bauernecken“ in kleineren und mittleren Betrieben einzurichten |
| Projektinhalt/ | Bei „Gutes vom Bauernhof beim Nahversorger“ handelt es sich um eine Kooperation von kleineren und mittleren Handelsbetrieben und regionalen DirektvermarkterInnen. Umgesetzt wird die Kooperation als „Shop in Shop“-Modell, also einer Bauernecke im Einzelhandel. Entwickelt hat sich diese Zusammenarbeit aus dem Verein „Netzwerk Lebensmittelhandel-Landwirtschaft“, welcher schon 1999 aus der „ARGE der bäuerlichen Selbstvermarkter Steiermark“ entstanden ist. 2002 wurde beschlossen, den Netzwerkverein in ein Franchisesystem umzuwandeln, was in Folge mit den damals bereits bestehenden Standorten in Form einer GmbH umgesetzt wurde. Nach verschiedensten Start- und Umsetzungsproblemen wurde 2004 diese GmbH 100%iges Eigentum der „ARGE der bäuerlichen Selbstvermarkter Steiermark“. Der damit neu entstandene Firmenname lautet seither „Direkt vom Bauernhof Franchise GmbH“ – DBF. Dabei können die bäuerlichen DirektvermarkterInnen im Betrieb des Nahversorgers ihre regionalen Produkte anbieten. Der Verkauf erfolgt im Namen und auf Rechnung der ProduzentInnen, wodurch eine direkte ProduzentInnen/KonsumentInnen-Beziehung entsteht. Der Lebensmitteleinzelhandel hingegen kann dem Trend im Konsumverhalten nach nachvollziehbaren, regionalen Produkten gerecht werden und sich im immer schwieriger werdenden Konkurrenzkampf gegenüber Handelsketten und Diskontern neu positionieren. Alle Bauernecken werben mit der gemeinsamen Marke „Gutes vom Bauernhof“. |
| Angebot | Basissortiment in jeder Bauernecke: Brot, Fleisch, Milch, Eier, Kernöl, Wein, Honig … Zusätzliches Angebot: Obst, Gemüse, Wildprodukte, Weihnachtsbäckerei, Käsespezialitäten der einzelnen Regionen, Most, Kürbisprodukte… |
| Was wurde | Kooperation zwischen kleinen und mittleren Einzelbetrieben mit DirektvermarkterInnen, Erhaltung der Nahversorgung |
| Zukunftspläne | Eröffnung acht neuer Bauernecken in der Steiermark bis Ende 2005. Standortoptimierung: monatlicher Mindestumsatz in den Bauernecken von 3.000 Euro bzw. Umsatzsteigerung in allen Standorten. Ausdehnung des Franchisesystems österreichweit, beginnend mit den Bundesländern Kärnten, Oberösterreich und Niederösterreich |

