Projekt:

Hackgutpumpanhänger

Einreicher/in:

Gerald ZIEGLER

Fossenhofstraße 26, 4240 Freistadt, ( 07942/73016

ulrike.ziegler@aon.at

   Projektbeginn

2002

 Teilnehmer:

Hackgutliefergemeinschaft Freistadt

 

Projektziel

Über eine Hackgutbörse Hackschnitzel zum bestmöglichen Preis dauerhaft und in großer Menge absetzen.

 

Projektinhalt /
Umsetzung

Die Hackgutliefergemeinschaft Freistadt entwickelte einen Hackgut-Pumpanhänger, mit dem Hackschnitzel bis zu 20 Meter weit und staubfrei in Lagerräume eingeblasen werden können. Damit bietet die Gemeinschaft bei der Anlieferung ihres bäuerlichen Bioheizstoffes einen vergleichbaren Komfort zu Pellets oder Heizöl.

 

Der Pumpwagen hat eine klappbare Überladegosse. Mittels Liftachse wird die Gosse 40 Zentimeter abgesenkt und nach hinten auf den Boden gesetzt. Ein Heckkipper befüllt die Gosse des Pumpwagens. Mittels Förderschnecke gelangen die Hackschnitzel dann in den Fallschacht. Ein zweistufiges Radial-Hochdruckgebläse erzeugt einen Luftdruck von etwa 0,4 bar. In der Zellenradschleuse erfasst der Luftstrom den Biobrennstoff und bläst ihn durch den 15 Zentimeter dicken Schlauch in das Lager. Gleichzeitig wird über einen zweiten Schlauch im Lagerraum ein geringer Unterdruck erzeugt. Der Staub wird so in den Wagen zurückgeführt.

 

Die Hackgutliefergemeinschaft liefert zu jeder Jahreszeit Hackgut in der besten Qualität aus den heimischen Wäldern. Bestellungen werden per Telefon von der Hackgutliefergemeinschaft entgegengenommen. Die Gemeinschaft beauftragt sodann das nächstgelegene Mitglied mit der Anlieferung.

 

Angebot

Staubfreie Lieferung von Hackgut in die vorhandenen Lagerräume

 

Was wurde
erreicht?

Steigerung des Hackgutabsatzes, Ankurbelung der Hackgutproduktion und der Bewirtschaftung im Wald, Nebeneinkommen für die Mitglieder, sehr guter Preis für Hackgut, staubfreie Anlieferung von Hackgut, steigendes Interesse bei anderen Liefergemeinschaften an der Anschaffung eines Hackgutpumpanhängers, Verringerung der Umweltbelastung

 

Zukunftspläne

 

 

 

 

Zusammenarbeit mit Installateuren, Architekten, Baumeistern und den Gemeinden verstärken, Aufnahme neuer Mitglieder, intensivere Werbung, Verbesserung der Logistik und Abwicklung, Aktivitäten zur Errichtung neuer Hackschnitzelheizungen setzen

 

 

 

 

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