Projekt:

Kleinkläranlage im ländlichen Raum

Einreicher/in:

Obm. Herbert HOCHGERNER
Atzling 1, 3144 Wald, ( 02745/3252
herbert.hochgerner@utanet.at

Projektbeginn:

1998

Teilnehmer:

4 Landwirte, 10 Anrainer (Nicht-Landwirte)

Projektziel

Nach Gemeinderatsbeschluss sollte das Dorf frühestens in 25 Jahren an das Kanalnetz angeschlossen werden. Verbot von Seifenabscheidern und 3-Kammer-Senkgruben. Einwohner (selbstverantwortlich für Abwässerentsorgung) suchten gemeinsam nach wirtschaftlich und ökologisch optimaler Lösung.

Projektinhalt /
Umsetzung

Gründung einer Genossenschaft. Nach 7-monatiger Planungs- und Informationsphase und gemeinsamer Diskussion aller Alternativen Bau einer Kleinkläranlage während der Sommerurlaubszeit.

Entsorgung des Restschlamms durch ein konzessioniertes Unternehmen.

Angebot

Kleinkläranlage, Erfahrungen.

Was wurde
erreicht?

Umweltgerechte, finanziell günstige Abwasserentsorgung mit Vorbildwirkung.
Senkung der jährlichen Betriebskosten (gegenüber Ausbringung mit Traktor und Güllefass). Große Vorteile für Biobauern. Entnahmemöglichkeit von Wasser für die Gülleverdünnung. Eliminierung der Kabelmasten auf den Feldern durch gleichzeitige Verkabelung von Post und EVN.

Stärkung der Gemeinschaft durch die Kooperation zwischen Landwirten und Nicht-Landwirten.

Zukunftspläne

Durch Vorbildwirkung anderen Dörfern und Gemeinden Mut zur Eigeninitiative zu geben und so zu einer sauberen, gesunden Umwelt beizutragen.

 

© Agrar.Projekt.Preis, T: 043/1/53441-8555, E: app@lk-oe.at