Projekt: | Kulturlandschaftsprojekt Wilhelmsburg – Die Hoflieferanten |
| Ansprechperson: | Franz BERTL Pömmern 4, 3150 Wilhelmsburg T: 02746/2413 bertl@hoflieferanten.at, www.hoflieferanten.at |
| Projektbeginn: | 1994 |
| Teilnehmer: | 10 |
| Projektziel: | Aufbau eines funktionierenden Direktvermarktungssystems für bäuerliche Produkte in der Region Wilhelmsburg, zur Sicherung der Überlebensfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe und der Erhaltung der kleinteiligen, ökologisch intakten Kulturlandschaft (kein wirtschaftlicher Zwang zur Intensivierung). |
| Projektinhalt/ Umsetzung | Seit 1994 Lieferung von Schulmilch und Kakao. Parallele Organisation von Wettbewerben, Spiel- und Hoffesten für die Schulkinder; Lehrer beteiligen sich in Form von Projektarbeiten zu den Themen "Nahversorgung" und "Schulmilchversorgung durch die Hoflieferanten". Absatz der erzeugten Milchprodukte über Automatenverkauf in Lebensmittelgeschäften, Betrieben und an öffentlichen Plätzen. Seit 1998 Versorgung von Schulen und Kindergärten mit Schulmilch und Fruchtsaft. Erstellung eines Fragebogens zur Erhebung der subjektiven Einstellungen der Bevölkerung zu Landschaft, Landwirtschaft und regionalen Produkten.Intensive Zusammenarbeit mit der Tourismusabteilung des Landes NÖ. |
| Angebot: | Schulmilch, Kakao, Vanillemilch, Eiskaffee, Naturjoghurt, Fruchtjoghurt, Flaschenmilch, Apfelsaft. |
| Was wurde erreicht? | Absicherung der wirtschaftlichen Existenz der beteiligten Betriebe. Beginn eines Bewußtseinsprozesses beim Konsumenten, der ihm seine Mitverantwortung am Erhalt der Kulturlandschaft deutlich macht. Naturschützerische Leistungen, Schaffung neuer Lebensräume für Kleintiere. Innerbetriebliche Kalkulation: Milchpreis von 0,47€ überbetriebliche Zusammenarbeit wird mit 6,- € bis 10,- € honoriert. |
| Zukunftspläne: | Ausbau der Direktvermarktung, Ausdehnung der Hoflieferantengemeinschaft. Kooperation mit dem Gewerbe (Organisation eines Zustelldienstes). Bauerntopfen bei Spar in Wien und NÖ. Steigerung des Informationsgrades des Konsumenten. Ausbau der Initiative als Regionalprojekt. |
| APP: | Direktvermarktung 1999 |

