| Projekt: | Lungauer Eachtling |
| Einreicher/in: | DI Andreas KAISER Amtsgasse 4, 5580 Tamsweg, ( 06474/27037 |
| Projektbeginn | 1997 |
| Teilnehmer: | Lungauer Saatzucht- und Saatbauverein |
| Projektziel | Produktion von Speisekartoffeln und Saatgutvermehrung |
| Projektinhalt / | Der Lungauer Saatzucht- und Saatbauverein besteht bereits seit 1949. Er verfolgt unter anderem das Ziel der Durchführung einer Saatkartoffelvermehrung. 1980 wurde ein moderner Kartoffelkeller in Zusammenarbeit mit dem Lagerhaus Tamsweg erbaut. Dieser wird seit 1997 in Eigenregie geführt. Gleichzeitig wurde eine neue Sortiermaschine angeschafft, um die ständig steigenden Qualitätsansprüche an die Saat- und Speisekartoffel zu gewährleisten.
Derzeit hat der Verein 29 Mitglieder, davon sind 17 Bio-Bauern, die alle von der Salzburger Landwirtschaftliche Kontrolle-GesmbH kontrolliert werden. Der Verein ist Dienstleister für seine Mitglieder und tritt daher offiziell nie als Händler oder Verkäufer auf. Die Mitglieder werden vom Verein fachlich beraten und betreut und können die Infrastruktur des Vereines nutzen. Zudem ist die Vermarktung von Saatgutkartoffeln nur über eine anerkannte Vermehrungsorganisation möglich.
Der Begriff „Eachtling“ steht im Bezirk Tamsweg (Lungau) für die Kartoffel und wird vom Lungauer Saatzucht- und Saatbauverein als Markenname verwendet. Der Konsument schätzt vor allem den ausgezeichneten Geschmack und die gute Qualität des bäuerlichen Produktes.
Der Verein führt sowohl die Produktion von Speisekartoffeln als auch die Produktion und Vermarktung von erstklassigem Saatgut durch. Ein wichtiges Standbein hinsichtlich der Vermarktung stellt die Produktion von Bio-Speisekartoffeln dar. |
| Angebot | Verkauf verschiedener Sorten der Lungauer „Eachtlinge“ als Speisekartoffeln und als Saatgut. Die Kartoffeln werden auch an diverse Supermärkte vermarktet und können sogar beim Bauern selbst geerntet werden. Eachtlinge gibt es auch vom Bio-Bauern. |
| Was wurde | Auf Grund der Positionierung der „Lungauer Eachtlinge“ im Hochpreissegment werden relativ gute Vermarktungspreise erzielt. |
| Zukunftspläne | Die Zukunft des Vereins soll durch eine konsequente Qualitätsarbeit aller Beteiligten, das flexible Suchen nach möglichen Nischen und Spezialprodukten und die enge Zusammenarbeit mit anderen Vermehrungsorganisationen abgesichert werden. |

