Projekt | Mohn schauen und erleben mit allen Sinnen |
EinreicherIn | Andreas GRESSL Haiden 11, 3631 Ottenschlag T: 02872/7449, F: 02872/74494 |
Zusatzinfos | Beginn: 2000 |
TeilnehmerInnen | Familie Gressl |
Projektziel | Aufbau eines attraktiven Ausflugszieles in der Region Nicht den Umsatz steigern, sondern den Gewinn optimieren. |
Projektinhalt/ | Am Betrieb (17 ha) hat man sich schon vor ca. 25 Jahren auf den Anbau von Mohn spezialisiert. Später entschloss man sich, auch in die Veredelung von Mohn einzusteigen und erzeugt seither Mohnöl in verschiedenen Formen (Waldviertler Mohnöle, Mohnölkosmetik, Mohnbrand usw.). Durch die Lage abseits aller Tourismusströme war der Verkauf ab Hof noch nicht ganz befriedigend und man war auf der Suche nach einer Möglichkeit, den Absatz zu steigern. Durch die zahlreichen Fragen der BesucherInnen kam man schließlich auf die Idee, ein „Mohnmuseum“ einzurichten. So gibt es nun neben einem großen (auch für Reisegruppen mit Bussen geeignet) Verkaufs- und Präsentationsraum, noch die Dauerausstellung zum Thema Mohn und im Vorgartenbereich einen botanischen „Mohngarten“ mit einem Kinderspielplatz. Das Museumskonzept wurde gemeinsam mit einer professionellen Firma erarbeitet. In der Ausstellung sollen alle Sinne angesprochen werden: so werden Ton-Dia-Shows, Mohnproduktverkostungen bis hin zur Möglichkeit, dass die BesucherInnen selbst aktiv werden (z.B. verschiedene Methoden des Mohnmahlens selbst ausprobieren, mit Mohnkapseln basteln oder ein eigenes Mohngedicht verfassen), angeboten. |
Angebot | Eine Dauerausstellung „Mohn und das Waldviertel“, bei der Themen wie historische Aspekte von Anbau, Ernte und Verarbeitung (Brauchtum), biologische Aspekte des Mohns, Sortenvielfalt, Verwendungsmöglichkeiten usw., aufbereitet sind. |
Was wurde | Eröffnung des Museums mit vielen BesucherInnen im Jahr 2003. Zu dieser Zeit war der Betrieb der Familie Gressl stark in den Medien vertreten. Im Zuge der Museumseröffnung wurde auch die Homepage neu gestaltet und der Shop überarbeitet. Seither gab es einen Anstieg der BesucherInnen am Hof und auch der Verkauf über den Onlineshop ist gestiegen. |
Zukunftspläne | Verstärkte Zusammenarbeit mit anderen touristischen AnbieterInnen in der Region, durch die ARGE „Gustostückerl“; „neue“ Produkte entwickeln |

