Projekt

No Till = Keine Bodenbearbeitung

EinreicherIn

Karl ZAUSSINGER

Wullersdorf 70, 2041 Wullersdorf

T: 02951/8620, M: 0676/73607310

zaussinger@gmx.at

Zusatzinfos

Beginn: 2000

TeilnehmerInnen

Betrieb Zaussinger

Projektziel

Mehr Einkommen durch weniger Arbeit, Maschinen und Treibstoff

Projektinhalt/
Umsetzung

Bei diesem Projekt handelt es sich um eine andere Methode der Bodenbearbeitung, die als „No till“ bezeichnet wird. Nach der Ernte bis zur folgenden Saat wird keine Bodenbearbeitung durchgeführt. Ernterückstände bleiben auf der Oberfläche liegen. Es wird nur ein schmaler Schlitz bis in Saattiefe gelockert, um das Saatgut abzulegen. Die tiefere Lockerungsarbeit wird den Regenwürmern und anderen Bodenlebewesen überlassen. Wurzeln können durch Wurmgänge und Hohlräume abgestorbener Wurzeln in die Tiefe dringen.

Angebot

Bewirtschaftungsmethode für kleinere Betriebe, denen es aus Kostengründen nicht möglich ist, derzeit übliche Maschinen einzusetzen.

Was wurde
erreicht?

Seit der Umstellung auf die „No till“-Methode sind die Erträge gleich geblieben, jedoch sind der Arbeits-, Maschinen- und Treibstoffaufwand geringer geworden. In trockenen Jahren ist der Ertrag höher.

Zukunftspläne

Durch gezielten Einsatz von Begrünungspflanzen und Fruchtfolgen soll der Herbizidaufwand weiter verringert werden.

Das Wissen um die Methode „No till“ soll durch Weiterbildungen verbessert werden.

© Agrar.Projekt.Preis, T: 043/1/53441-8555, E: app@lk-oe.at