| Projekt: | Bäuerliche Schulmilchlieferanten |
| Einreicher/in: | Interessengemeinschaft bäuerlicher Schulmilchlieferanten in NÖ Ing. Josef WEBER, Wienerstraße 64, 3100 St. Pölten |
| Projektbeginn: | 1996 |
| Teilnehmer: | 50 Landwirte |
| Projektziel | Es soll eine flächendeckende Versorgung mit Schulmilch erfolgen und Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zum Schulmilchbezug und ein Einblick auf einen Schulmilchbauernhof geboten werden. Schulmilch soll wieder attraktiver werden. |
| Projektinhalt / | Aufgrund einer Umbruchphase in den Molkereibetrieben durch den EU-Beitritt, kam in Niederösterreich die Schulmilchversorgung zum völligen Erliegen. 50 Landwirte haben sich zusammengeschlossen und sich auf den Bereich Schulmilchproduktion spezialisiert. Die Entwicklung des Logos „Milch - White.energy“ gemeinsam mit der AMA Marketing GesmbH hat neben zahlreichen Schulmilchpräsentationen mit Verkostungen und Öffentlichkeitsarbeit wesentlich zum Erfolg beigetragen, dass es in sämtlichen Schulen und Kindergärten in Niederösterreich und Wien wieder Schulmilch gibt. |
| Angebot | Das Angebot beschränkt sich nicht nur auf Milch und Kakao, sondern es wurde ausgeweitet auf Vanille-, Bananen-, Erdbeer-, Pfirsich-, Kokosmilch und zahlreiche Fruchtmilchmischungen, die je nach Geschmack und Wunsch auf die Schüler abgestimmt sind. Dazu gekommen sind auch noch Eiskaffee bzw. Joghurtdrinks und verschiedene Fruchtsäfte. Das Angebot ist sehr stark von der Innovation der Schulmilchlieferanten abhängig. Beliefert werden täglich über 1.000 Schulen in Niederösterreich und Wien. |
| Was wurde | Zur Zeit versorgen 50 Schulmilchlieferanten 1.048 Schulen und Kindergärten mit Milch und Milchgetränken in ganz Niederösterreich und in Wien. Dieses Projekt leistet einen wesentlichen Beitrag zur Volksgesundheit und zum besseren Verständnis für die Landwirtschaft. Zusätzlich gibt es eine höhere Wertschöpfung und die Schulmilchversorgung stellt eine gute Erwerbskombination für die Landwirte dar. Die Kinder und Jugendlichen bekommen so einen besseren Bezug zur Landwirtschaft, denn sie können ihren Schulmilchlieferanten direkt besuchen und die Produktion vor Ort miterleben. Durch geringe Transportwege erfolgt eine pünktliche Versorgung mit den gewünschten Produkten, die Wertschöpfung bleibt in der Region. |
| Zukunftspläne | Ausweitung durch Präsentationen im Bundesland Wien, Verbesserung der Rahmenbedingungen wie z.B. Anhebung des Höchstpreises. |

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