Projekt:Bauernhof Erschen - Die 7 Standbeine 
EinreicherIn:

Robert Erschen
St. Stefan 10
9142 Globasnitz

Kärnten
04230/264
0664/6272999 

Zusatzinfos:Beginn: 1999; Fördersparte: Ziel 5b, Investition  
Kurzbeschreibung:Der Bauernhof Erschen mit seinen Standbeinen Bauernladen, Rinderhaltung, Obstveredelung, Ackerbau, Photovoltaik-Anlage, Wald, Ölmühle und Schaubauernhof ist eine Symbiose zwischen Wirtschaftlichkeit und traditionellen bäuerlichen Werten.
Ausgangslage:Der Bauernhof ist seit 200 Jahren im Besitz der Familie Erschen. Der Familienbetrieb befindet sich im Gemeindegebiet von Globasnitz auf 541 m Seehöhe und wird als Vollerwerb geführt.
Ziele:Ziel der Familie Erschen ist es, im Einklang mit Natur, Mensch und Tier zu wirtschaften.
Maßnahmen:Im Bauernladen werden diverse landwirtschaftliche Produkte angeboten. Neben Eigenprodukten werden auch Waren von derzeit 17 regionalen Bauern/Lieferanten verkauft. Seit April 2009 ist der Betrieb bei „Gutes vom Bauernhof“. Die Ölmühle wurde im Jahr 1952 von Robert Erschen sen. erbaut. Sie besteht aus 2 Pfannen und einer Presse. Es werden Kürbiskerne, Sonnenblumen und Nüsse gepresst. Mitte Oktober wird jedes Jahr die Mostpresse aktiviert. Es werden ca. 11.000 Liter in 3 Tagen gepresst, in Flaschen abgefüllt und später für die Lagerung in Holzkisten geschlichtet. Zu den ursprünglichen Betriebszweigen des Erschen Hofes zählt die Rinderhaltung. 1979 stellte die Familie Erschen von Milchwirtschaft und Rindermast auf konventionelle Stiermast um und hat derzeit 68 Rinder in 7 Laufboxen. Im Jahr 2004 wurde auf dem Stalldach eine Photovoltaikanlage montiert. Auf dem Betrieb Erschen werden Führungen durch den Betrieb mit Schaupressen in der Ölmühle, Einkaufsmöglichkeiten im Bauernladen und Verkostung diverser Produkte angeboten. Die Wald- und Ackerflächen als weiteres Standbein dienen einerseits als Reserve (Wald) und andererseits als Futter für die Rinder bzw. zur Ölgewinnung (Acker).
Ergebnisse:Trotz des Alters der Ölmühle werden qualitativ hochwertige Öle produziert. Jährlich werden ca. 3000 Liter Öl gepresst. Die Photovoltaikanlage liefert im Jahr ca. 20.000 Kw/h und wird als Ökostrom an die KELAG verkauft. Der Schaubauernhof dient dem Informationsaustausch zwischen Bauern und anderen und stellt für alle Beteiligten einen (geistigen) Gewinn dar.
Erfahrungen:Durch die lokalen Lieferanten bleibt die Wertschöpfung in der Region.
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