| Projekt: | Dornig - Gutes vom Bauernhof |
| EinreicherIn: | Sonja Dornig Kärnten |
| Zusatzinfos: | Beginn: 2006; Fördersparte: Ländliche Entwicklung |
| Kurzbeschreibung: | Bei diesem Projekt wird die bäuerliche Direktvermarktung neu positioniert. |
| Ausgangslage: | Bereits seit 1970 verkauft Familie Dornig ihre Produkte ab Hof. Aus einem Schweinemastbetrieb mit Direktvermarktung und Legehennenbetrieb wird 2005 ein reiner Schweinemastbetrieb. Als ein neues Einkaufszentrum entstand, entwickelte Familie Dornig ein Konzept der Direktvermarktung, um die neue Verkaufsfläche gut zu nutzen. Da die Räumlichkeiten und die Lage der neuen Verkaufsstelle optimal ist, entschloss sich Familie Dornig zu Investitionen auf ihrem Betrieb. |
| Ziele: | Die Verkaufsfläche bestmöglich zu nutzen und neue Kunden zu gewinnen, den Bekanntheitsgrad und damit die Rentabilität zu steigern, sind die Ziele der Familie Dornig. |
| Maßnahmen: | Der erste Schritt war, ein Logo zu entwerfen und daraus eine Corporate Identity zu entwickeln. Die Idee der Genussecke wurde geboren. Neben Fleisch werden kaltgepresste Öle der Firma Fandler und Delikatessen von Direktvermarktern aus der Region angeboten. Als besonderes Service wird jeden ersten Mittwoch im Monat von 10:00-12:00 Uhr die kostenlose Beratung einer Ernährungsberaterin über gesunde Ernährung und Idealgewicht geboten. Der großen Nachfrage nach durchgehenden Öffnungszeiten wurde Folge geleistet. Um diese besser nutzen zu können, gibt es jetzt auch „Die gute Jause vom Bauern“ und Suppen mit hausgemachten Einlagen. Die monatliche Präsenz in verschiedenen Medien machte sich durch den Gewinn von Neukunden bezahlt. |
| Ergebnisse: | Das neue Image, Direktvermarktung als Chance zu sehen und als Unternehmer mit Qualität und Herz aufzutreten, hat den Kundenstrom enorm gesteigert. |
| Erfahrungen: | Dem Trend der Schnelllebigkeit entgegenzuwirken und sich wieder der Menschlichkeit zuzuwenden. |

