Projekt:Alternative: Biologischer Apfelsaft naturtrüb in Schulen und Kindergärten 
EinreicherIn:

Gerhard Fuger
Fromberg 17
3932 Kirchberg/Walde

Niederösterreich
0664/7642374
fuger.gerhard@utanet.at 

Zusatzinfos:Beginn: 1997; bio 
Kurzbeschreibung:Der Betrieb Fuger liegt in Niederösterreich zwischen Zwettl und Gmünd in der Marktgemeinde Kirchberg/Walde. Als Alternative zu Milchprodukten bietet der Betrieb Fuger Schulen und Kindergärten naturtrüben Apfelsaft an.
Ausgangslage:Das ungenutzte Potenzial der Streuobstwiesen in der Region und die große Nachfrage nach naturtrübem Apfelsaft brachte Familie Fuger auf die Idee, naturtrüben Apfelsaft in größeren Mengen zu erzeugen.
Ziele:

- Gesichertes Einkommen.

- Äpfel von Streuobstwiesen sinnvoll verwerten.

- Die Marktlücke an naturtrübem Apfelsaft füllen.

Maßnahmen:1995 stellte Familie Fuger ihren Betrieb auf organisch-biologische Wirtschaftsweise um und begann zusätzlich mit der Direktvermarktung verschiedener Produkte: Kartoffeln, Dinkel, Roggen, Weizen und Karotten. Zum Schulbeginn 1996 wurde eine Kooperation mit einem Schulmilchlieferanten gebildet, um in Schulen naturtrüben Apfelsaft als Alternative zu den Milchprodukten in 0,25 l Glasflaschen anzubieten. 2006 wurde das Angebot um Apfel-Karottensaft erweitert. Mit Ein-Liter-Apfelsaftflaschen werden Gasthäuser, Heurige und Private versorgt. 1998 pachtete Familie Fuger einen 1,4 ha großen Obstgarten mit ca. 200 Bäumen.
Ergebnisse:Seit 1999 ist der Apfelsaft ein Hauptprodukt und eine sichere Einnahmequelle des Betriebes geworden. Durch die Initiative – biologischer Apfelsaft naturtrüb als Alternative in Schulen und Kindergärten – rettete die Familie Fuger viele Obstbäume vor dem Umschneiden und Verwildern in der Region. Die Äpfel wurden sinnvoll verwertet. Diese Apfelsaftproduktion als alternative Marktnische wurde bereits mit vielen Auszeichnungen und mit dem NÖ Gütesiegel auf der Wieselburger Messe und Edelhof belohnt.
Erfahrungen:Durch das nachhaltige Bewirtschaften der Obstgärten trägt Familie Fuger zum Umwelt- und Klimaschutz bei und erzeugt ein gesundes und natürliches Produkt. Die Besichtigungsmöglichkeit des Betriebes wird von zahlreichen Schulklassen immer wieder gerne angenommen.
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