Projekt:

Pflanzenöl Wels – Treibstoff vom eigenen Acker 
EinreicherIn:

Gabriele Hable
Rennbahnstr. 15
4600 Wels

Oberösterreich
07242/350400-23
gabi.hable@maschinenring.at 

Zusatzinfos:Beginn: 2005; Fördersparte: Investition 
Kurzbeschreibung:Nachhaltigkeit ist inzwischen zum Schlagwort geworden. Mit ihrer Umweltfreundlichkeit bieten gerade nachwachsende Rohstoffe Chancen für den Weg in eine lebenswertere Zukunft. Treibstoffe aus pflanzlichen Ölen, wie das Rapsöl, sind weitgehend CO2-neutral, biologisch schnell abbaubar und damit umweltfreundlicher als fossile Konkurrenten.
Ausgangslage:Der Verein Pflanzenöl Wels besteht seit August 2005. Als Rechtsform wurde eine Verein & CoKG gewählt.
Ziele:

- Kreislaufwirtschaft.

- Preisvorteil für Landwirte.

- Unabhängigkeit im Bereich Treibstoff.

- Treibstoff für Dieselmotoren.

- Pflanzenöl als Treibstoff für den Verkauf an Dritte.

- Pflanzenöl als Zusatz zu Futter.

- Pflanzenöl als Nahrungsmittel für den Verkauf an Dritte.

- Rapskuchen in der eigenen Fütterung zu kostengünstigen Preisen.

- Anhebung des Rapspreises.

Maßnahmen:Als persönlich haftender Gesellschafter agiert der Ölverein, dem alle bäuerlichen Betriebe, die Raps anliefern und Öl oder Kuchen abnehmen, als Mitglieder angehören. Der Vorstand des Ölvereins trifft alle notwendigen Entscheidungen für das operative Geschäft. Der Maschinenring ist begrenzt haftender Gesellschafter und sorgt über das Netzwerk der Maschinenringe für eine solide Qualitätssicherung, für eine Unterstützung in der Projektbetreuung und später im laufenden Betrieb.
Ergebnisse:Eiweißfutter von den eigenen Feldern fördert die Unabhängigkeit vom Weltmarkt bzw. von den Ölmultis. Jeder landwirtschaftliche Betrieb reserviert ca. 10% seiner Flächen für Energieversorgung. Durch eine kleine, überschaubare, durch die Bauern mitfinanzierte Gemeinschaft identifizieren sich die Beteiligten mit ihrem Projekt wesentlich intensiver, als wenn ihr Raps in eine zentrale Ölmühle verkauft wird.
Erfahrungen:„Pflanzenöl Wels“ hat sich für reines Pflanzenöl und nicht RME (Biodiesel) entschieden, denn das Ziel ist, das ganze Vorhaben mit und für unsere Landwirte zu betreiben. Bei RME ist man jedoch auf eine Umesterindustrie angewiesen.
© Agrar.Projekt.Preis, T: 043/1/53441-8555, E: app@lk-oe.at