| Projekt: | Kärntner Almheu |
| EinreicherIn: | Manfred Guggenberger Kärnten |
| Zusatzinfos: | Beginn: 2005; Fördersparte: Landesförderung |
| Kurzbeschreibung: | 15 Bergbauern haben sich zur Arbeitsgemeinschaft Kärntner Almheu zusammengeschlossen. Sie wollen einen Teil ihres Almheus speziell ernten, trocknen, lagern und als hochwertiges Spezialprodukt vermarkten. |
| Ausgangslage: | Almheu wurde immer schon aufgrund seines Kräuterreichtums geschätzt. |
| Ziele: | - Aufbau einer Vermarktungsschiene für „Kärntner Almheu“. - Imagebildung und Öffentlichkeitsarbeit für das Produkt Almheu. - Interessenvertretung der Bergmähder-Bauern. - Erhaltung der ökologisch wertvollen Bergmähder. - Förderung der Bergmahdwirtschaft in Kärnten. |
| Maßnahmen: | Um ein Startkapital für die Ankurbelung der Vermarktung zu erhalten, wurde in der ARGE ein Kontingentsystem eingeführt. Jeder Kärntner Almheubauer mit zertifizierten Flächen, der ein bestimmtes Kontingent erwirbt, kann unter der Marke verkaufen. In Zusammenarbeit mit der ARGE Naturschutz und der Naturschutzabteilung des Landes Kärnten wurden nachvollziehbare Qualitäts- und Herkunftssicherung durch strenge Qualitätskriterien ausgearbeitet. |
| Ergebnisse: | Die Vermarktung von Kärntner Almheu-Produkten ist mittlerweile zu einem wichtigen Standbein für die teilnehmenden Bergbauern geworden. Von dem Projekt profitieren die Bergbauern durch eine durchaus lukrative Einnahmequelle, die es ihnen ermöglicht, die Tradition der Bergmahd weiter bestehen zu lassen. Der Tourismus profitiert ebenfalls, da den Gästen in den Hotels regionale Produkte anboten werden können. Die Mahd der Almwiesen unterstützt die Vielfalt der Blumen und Insekten. |
| Erfahrungen: | Durch Sicherung der Qualität wird das Vertrauen der Käufer gewonnen. Es wird ständig an neuen Produkten gearbeitet. |

