| Projekt: | Gailtaler Speck g.g.A. – Naturarena Kärnten |
| EinreicherIn: | Albert Jank Kärnten |
| Zusatzinfos: | Beginn: 1992 |
| Kurzbeschreibung: | Aus dem kulinarischen Angebot und der unverbrauchten, intakten Landschaft des Gailtales wurde eine unverwechselbare „Marke“ entwickelt und durch die Kooperation der Landwirte und Gewerbebetriebe mit den Tourismusorganisationen, der Gastronomie und den Kulturvereinen der Region professionell und erfolgreich kommuniziert. |
| Ausgangslage: | Der Grundstein wurde im Jahr 1993 gelegt. Landwirte, Gewerbetreibende und Vertreter der regionalen Tourismuswirtschaft wurden eingeladen, um Aktivitäten und Projekte zu finden, wodurch der Bekanntheitsgrad der Region und deren Produkte erhöht werden kann. |
| Ziele: | Ziel ist es, den Tourismus der Region dauerhaft zu beleben und den Menschen und ihrer „Wirtschaft“ in der Region eine positive Zukunftsperspektive bieten zu können. |
| Maßnahmen: | Es wurde der Verein „Gailtaler Speck – Naturarena Kärnten“ gegründet. Durch seine Tätigkeiten gewährleistet dieser Verein eine auf hohem Qualitätsniveau liegende, bäuerliche und gewerbliche Lebensmittelproduktion – insbesondere des Leitproduktes „Gailtaler Speck“ – und bündelt sämtliche projektbezogene Marketingaktivitäten der Projektpartner. Durch die engagierte Tätigkeit des Vereins konnten für das Leitprodukt, dem „Gailtaler Speck, die Zertifizierung und der Ursprungsschutz „g.g.A.“ nach der einschlägigen EU-Verordnung erlangt werden. Die Region wurde Mitglied der Initiative Genussregion Österreich. |
| Ergebnisse: | Das Produkt und die Region sind zu einer Einheit geworden und werden von den Menschen als solche erlebt. In dieser Form wird eine Anziehungskraft ausgeübt, die Gäste in die Region leitet und die die wirtschaftlichen und kulturellen Bedingungen der Menschen in der Region entscheidend verbessert. Das Gailtaler Speckfest wurde mit dem Tourismus-Award 2008 des Landes ausgezeichnet. |
| Erfahrungen: | Für die bäuerlichen und gewerblichen Mitgliedsbetriebe und die Tourismuswirtschaft in der Region ist die Tätigkeit und das Engagement des Vereins und der Kooperation ein unverzichtbarer existentieller Bestandteil geworden. |

