Projekt | Paradeiser-Paradies |
EinreicherIn | Erich STEKOVICS Schäferhof 13, 7132 Frauenkirchen H: 0676/9660705 |
Projektbeginn | 2000 |
TeilnehmerInnen | Familie Stekovics |
Projektziel | Bekanntheit des Betriebs und die KundInnenfrequenz am Betrieb deutlich erhöhen |
Projektinhalt / | Der landwirtschaftliche Bio-Betrieb der Familie Stekovics ist pauschaliert und bewirtschaftet derzeit 24 ha (im Übernahmejahr 2000 hat man mit 0,26 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche begonnen). Besonderes Interesse am Hof galt der Kultivierung seltener, gefährdeter Gemüsepflanzen. Die Wahl fiel dabei auf die Tomate, weil es sich dabei um die weltweit meist verzehrte Gemüseart handelt und somit der Absatz gesichert schien. Außerdem befand sich am Betrieb noch Originalsaatgut der Eltern aus dem Jahr 1958. Eine wichtige Kooperation ergab sich mit dem Verein „Arche Noah“ in Niederösterreich und dessen riesigen Pflanzensamenarchiv. Im ersten Jahr wurden 70 verschiedene Paradeisersorten angepflanzt, im Folgejahr 1260 Sorten (komplette Samenangebot der Arche Noah und eine private Samensammlung aus Deutschland und Russland) und 2004 beherbergte der Schäferhof mit 3.000 Sorten eine riesige Sammlung an Paradeiser. Gleichzeitig arbeitet man durch die Entwicklung und Verfeinerung des Produktsortiments am Verarbeitungs- und Vermarktungssektor (Gemüsesugo, Paprika-Sauergemüse etc). Um den Betrieb einer breiten Bekanntheit zuzuführen, wurde vergangenes Jahr ein „Paradeiserfestival“ abgehalten. Dabei gab es Führungen auf dem 2,5 ha großen Paradeiseranbaugebiet und anschließende Besichtigung des Verarbeitungsbetriebes mit Einkaufmöglichkeit im Hofladen. |
Angebot | 3000 verschiedene Paradeissorten, verschiedene Verarbeitungsprodukte, wie Sugo, Marmelade und Kompott, Jungpflanzen ausgewählter Paradeissorten, ein Paradeiserfestival und Betriebsführungen |
Was wurde | Existenzsicherung für den Betrieb; Es wurde ein Genpool für diverse Gemüsearten geschaffen; Es konnte eine Produktschiene mit 45 Artikeln aufgebaut werden, die europaweit vermarktet wird; Kooperation mit der lokalen Gastronomie sowie Zusammenarbeit mit anderen landwirtschaftlichen Betrieben; Beim Paradeiserfestival 3.200 BesucherInnen an vier Tagen; Im Verlauf des Jahres 30 zusätzliche Führungen für ca. 1.500 Exkursionsgäste |
Zukunftspläne | Laufende Weiter- und Neuentwicklung von Produkten Herausgabe von drei Büchern ist geplant. |

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