Projekt:

Power in der Bank:          
Raiffeisenweltsparwoche - einmal anders

Einreicher/in:

BB Katharina ZECHNER, Stein Gabriela
Frauengasse 19, 8750 Judenburg, ( 03572/85511
stein@judenburg.lk-stmk.at

Projektbeginn:

1996

Teilnehmer:

Mitarbeiter der RAIKA, Gemeindebäuerinnen, Direktvermarkter

Projektziel

Neukonzeption des Weltspartages: Ersatz ausländischer Billig-Werbegeschenke durch hochwertige regionale bäuerliche Produkte. Erhöhung der Wertschöpfung, Imagewerbung für Landwirtschaft und Raiffeisenbanken (RB), direkter Kontaktaufbau zwischen Konsumenten (Kunde) und Produzenten.

Projektinhalt /
Umsetzung

Beauftragung der Gemeindebäuerin mit der Organisation in den Bankstellen, Einteilung der täglichen Liefermengen, Standgestaltung, Abrechnung. Produktpalette: Hauswürstel, Brot, Honig, Kräutertee, Eier, bäuerliche Mehlspeisen (Striezel, Bauernkrapfen, Mostkeks, Rumpelnudel...), Anpassung an regionale Besonderheiten (Dinkel, Apfelessig, Milchprodukte). Preisvorgabe: je Einheit 20,- (für einige Produkte 25,-) öS. Einberufung der Lieferanten, nach Produktgruppen getrennt, zur gemeinsamen Aussprache.

Gemeinsamer Einkauf von Verpackungsmaterialien (Mengenrabatte). Erstellung eines Folders (Lieferantenverzeichnis) für Folgegeschäfte. – Etikettierung aller Produkte. RB sponsert Überverpackung (Papiertragtaschen für Brot, Papiersackerln für Würstel), Werbefläche für RB und Vermarkter.

Kunde bekommt vom Bankangestellten einen Bon, mit dem er sich im bankinternen Bauernmarkt ein Produkt aussuchen darf.

Angebot

Erfahrungen und Formblätter

Was wurde
erreicht?

Erhöhte Wertschöpfung, Imagegewinn für Raiffeisenbank, Landwirtschaft, Bäuerinnenorganisation und Kammer. Vernetzung von bewährten Strukturen, hohe Zufriedenheit bei Kunden, Banken und Direktvermarktern (Folgegeschäfte), Ausweitung des Projektes flächendeckend auf alle Raiffeisenbankstellen in den Bezirken Judenburg, Knittelfeld und Murau. Weitere steirische Bezirke haben das Modell übernommen. 300 % Umsatzsteigerung in 3 Jahren, beste Vorbildwirkung durch straffe Organisation und Qualitätsprodukte, keine Inanspruchnahme von Fördermitteln.

Zukunftspläne

Weiterführung des Projektes, Ausweitung auf andere Bezirke. 2000: bereits zum 5. Mal ohne Unterbrechung.

© Agrar.Projekt.Preis, T: 043/1/53441-8555, E: app@lk-oe.at