Projekt: | Schäferei Straßbauer |
Einreicher/in: | Franz & Maria SECKLEHNER 07619/23 80 |
Projektbeginn: | 1988 |
Projektziel | Erhaltung und Stärkung des è Vollerwerbs im OÖ Voralpengebiet. Ab 1985 Vorbereitung der Umstellung auf Zuchtschafe (vorher 12 Milchkühe, 6 Zuchtsauen). 9,5 ha Acker, 5 ha Weiden und Wiesen, 17 ha zugepachtete Bergwiesen, 4,7 ha Wald. |
Projektinhalt / | Aufbau der Schafhaltung (60 Merino-Zuchtschafe) mit Direktvermarktung am Bauernmarkt Ohlsdorf. Vermarktung der Muttertiere an Moslems. Verarbeitung der Wolle zu Decken. Seit 1990 Umstellung auf Spezialitätenproduktion. Bau eines Kühl- und Verarbeitungsraumes. 1995 Durchbruch bei der Produktentwicklung: Vorstellung von Schäferschinken, Schäfer-Rauchfleisch, Schäfer-Preßschinken. Bewußte Marktpflege, flexibles Marktverhalten. Organisation von Seminaren durch die Betriebsleiterin (Gastgewerbeschule Altmünster), langfristige Sicherung des Kundenkreises. Präsent bei Absatzversteigerungen und Öffentlichkeitsauftritte als „Schäfer” schaffen Familienmarke. |
Angebot | Schäfer-Schinken, Schäfer-Rauchfleisch, Schäfer-Preßschinken, Wolle. |
Was wurde | Bekanntheitsgrad der Marke, beste Fleischqualität, zufriedenstellende Kooperation mit Lieferanten. Umwelteinfluß durch Offenhalten der bergbäuerlichen Landschaft (Fremdenverkehr). Keine schädlichen Grundwasserfolgen. Kraftfuttergewinnung ohne Mineraldünger und Pflanzenschutzmittel. Einkommen ver-gleichbar mit österr. Durchschnittsfamilie. Urlaubsmöglichkeit. Signalwirkung: Betriebsgröße ist nicht ausschlaggebend. |
Zukunftspläne | Absatzsicherung. Weiterentwicklung (Seife aus Lammfett), neue Zuchtversuche, „Schinkenessen am Bauernhof” für geschlossene Gesellschaften. Erreichen der Qualifikation für EU-gerechte Schlachtstätte. |

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