Projekt:

Stutenmilch und Pferdefleisch

Einreicher/in:

Anton DORNER

Umbach 11, 3233 Kilb,  ( 02748/7136

Projektbeginn:

1992

Projektziel

Sicherung der kleinstrukturierten niederösterreichischen Landwirtschaft mit einem 2. Standbein. Vermarktung von Stutenmilch, Stutenmilchprodukten und Pferdefleisch. Anwendung von Stutenmilch als Heilmittel bei diversen Hautkrankheiten, wie z.B. Schuppenflechte. Erhöhung des Bekanntheitsgrades.        

Projektinhalt /
Umsetzung

Die Familie Dorner besitzt 7 Mutterstuten mit Fohlen und einen Deckhengst.

Die ersten Melkversuche wurden 1989 gestartet und seit 1992 verkauft die Familie Stutenmilch, deren Produkte und Stutenfleisch. Familie Dorner war Vorreiter im Aufbau der Stutenmilch- und Pferdefleischproduktion.

Die Produkte werden ab Hof und auf Bauernmärkten vermarktet. Der besonderen Heilwirkung der Stutenmilch bei Schuppenflechte wird dabei große Bedeutung beigemessen. 1988 wurde durch Anwendung von Stutenmilch diese Hautkrankheit bei Frau Dorner geheilt. Dieser Heilerfolg war der Auslöser für die Umsetzung dieser weiteren Einkommensquelle.

In Anschluss daran begann Familie Dorner mit der Veredelung von Fohlenfleisch. Anfangs zählten v.a. gesundheitsbewusste und magen-/darmempfindliche Personen zur Zielgruppe. Aufgrund der letzten Entwicklungen am Fleischsektor geht der heutige Kundenkreis quer durch alle Alters- und Berufsschichten.

Angebot

Ganzjährig: Stutentrinkmilch und Stutenmilchkosmetik (Cremen, Badezusätze, Shampoo, Seifen); Pferdefleisch, -wurst und –leberkäse.

Präsent: ab Hof und auf Bauernmärkten.    

Was wurde
erreicht?

Vorreiter in dieser Marktnische. Erhöhung des Bekanntheitsgrades unter der Bevölkerung im Alpenvorland. Gleichzeitige Erhöhung der Nachfrage bei allen Berufs- und Altersschichten um das 3-4fache.

Zukunftspläne

Für die kommenden Jahre ist eine Steigerung des Absatzes und die Einrichtung einer Buschenschank geplant. Weiters soll ein Angebot für Exkursionen folgen, die im Jausenbetrieb bewirtet werden können.

Ein zusätzliches Einkommen soll durch eine Kaninchenmast erzielt werden.

© Agrar.Projekt.Preis, T: 043/1/53441-8555, E: app@lk-oe.at