Projekt:

Tiroler Apfelsaft – Naturtrüb

Einreicher/in:

Tiroler Speis aus Bauernhand, Obmann: Norbert Klotz

Geschäftsführer: DI Wendelin Juen

Brixnerstraße 1, 6020 Innsbruck, ( 0512/5929288, dvm@lk-tirol.at

   Projektbeginn

2001

 Teilnehmer:

Verein „Tiroler Speis aus Bauernhand“

Projektziel

Heimischen Apfelsaft einer größeren Bevölkerungsschicht zugänglich machen, bessere Preise für Verarbeitungsobst erzielen, Absatzschiene mit großem Potenzial für Obst aus Hagelschäden öffnen, Obstlagerkosten für den einzelnen Obstbauern durch Vorsortierung in der Obstanlage verringern, Zukunftsschiene für Streuobst aufbauen

Projektinhalt /
Umsetzung

Um Verarbeitungsobst vor einem sehr niedrigen Preisniveau zu bewahren, startete der Verein Tiroler Speis aus Bauernhand mit Unterstützung der Abteilung Obst- und Gartenbau/Direktvermarktung der Landes-landwirtschaftskammer Tirol und in Zusammenarbeit mit den Tiroler Obstbauern sowie der Tirol-Milch Innsbruck das Projekt „Tiroler Speis-Apfelsaft“.

 

Die Äpfel werden zu einer zentralen Presse geliefert, wo sie im Lohnverfahren gepresst werden. Dies garantiert eine lückenlose Qualitätskontrolle und eine maximale Auslastung der Presse. Die Qualitätskontrollen werden durch den Fachberater für Obstverarbeitung der Landeslandwirtschaftskammer für Tirol durchgeführt. Der gepresste Saft wird mittels Tankwagen zur Tirol-Milch gebracht, wo die Füllung stattfindet. Die fertigen Packungen werden von den Obstbauern zurückgenommen und dezentral gelagert.

 

Erwerben kann man den Tiroler Apfelsaft über Bestellung beim Verein  Tiroler Speis aus Bauernhand oder am Hof der Bauern, die jedoch auch aus Preisgestaltungsgründen den Saft im Vereinsbüro erwerben. Die Zustellung erfolgt ganzjährig durch den Obstbauern, der somit eine ausgeprägte Kundenbindung aufbauen kann. Schulungseinrichtungen, Seminarhäuser, Bauernbuffets, Betriebskantinen, Cateringanbieter,... zählen zu den zufriedenen Kunden.

Angebot

100 % Tiroler Apfelsaft in 0,5-Liter-Kartonverpackungen mit Schraubverschluss.

Was wurde
erreicht?

Apfelsaft konnte im Lebensmittelhandel platziert werden und auf Grund der ansprechenden Verpackung bzw. praktischen Packungsgröße und Gestaltung zu einem hochpreisigen Premiumprodukt gemacht werden. So finden auch Äpfel, die nicht der Güteklasse I entsprechen, einen profitbringenden Absatz. Die ständige Präsenz der heimischen Obstbauern im Lebensmittelhandel bringt Marktvorteile für den Apfel.

Zukunftspläne

Produktionssteigerung um 30 %, Einbindung des Tiroler Streuobstes, Entwicklung zu einem weiteren Standbein der heimischen Landwirtschaft è Ausbau der Obstflächen und somit Erhaltung der Arbeitsplätze in der Landwirtschaft. Unterstützung des ökologisch wertvollen Streuobstanbaues.

 

 

 

 

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