Projekt | Österreichische Weidegans |
Einreicher/in | Ing. Martin MAYRINGER Auf der Gugl 3, 4021 Linz T: 050/6902-1312, F: 050/6902-1356 M: 0664/2325163 www.weidegans.at |
Zusatzinfos | Beginn: 1992 |
TeilnehmerInnen | Landwirtschaftskammer Oberösterreich, Geflügelwirtschaftsverband Oberösterreich, IGV-ARGE Huhn & Co |
Projektziel | Ziel ist die Sicherstellung der regionalen Versorgung mit frischen Weidegänsen für KonsumentInnen und Gastronomie, durch eine oder mehrere Projektgruppen in allen Bundesländern. |
Projektinhalt / | Jahrhunderte hindurch wurden nahezu auf allen österreichischen Bauernhöfen Gänse gehalten und bis Mitte des vorigen Jahrhunderts gehörten Gänse zum typischen Bild unserer Bauernhöfe. Durch die Spezialisierung der Landwirtschaft reduzierte sich die Vielfalt der Tierhaltung und damit besonders auch die Gänsehaltung. Projektinhalt ist die Produktion von Weidegänsen (konventionell und biologisch) in regionalen Gruppen, die unter einer österreichischen Dachmarke auftreten. Erzeugt wird Gänsefleisch für Endverbraucher und Gastronomie. Das wertvolle Nebenprodukt Daune wird zu Bettwaren weiterverarbeitet und verkauft. 147 Bäuerinnen und Bauern aus dem Burgenland, Niederösterreich, Oberösterreich, Kärnten und Salzburg nehmen am Projekt teil und halten insgesamt ca. 18.500 Gänse. Unter dem Namen „Österreichische Weidegans“ haben sich neun Projektgruppen zusammengeschlossen. Der gemeinsame Einkauf von Gössel, Futter und Werbematerial bringt enorme Einsparungen für die TeilnehmerInnen. Schließlich wurde auch noch die Schlachtung in Kleinanlagen organisiert. Mit dem Projekt „Österreichische Weidegans“ erlebt die Gänsehaltung in Österreich eine Renaissance. |
Angebot | Gänsefleisch |
Was wurde | In den letzten 15 Jahren stieg die Inlandsversorgung mit Gänsefleisch von 5 auf 16 %. |
Zukunftspläne | Steigerung der Inlandsversorgung von über 30 % bis zum Jahr 2015. Dieses Ziel ist jedoch nur mit der Erschließung neuer Regionen zu erreichen. Beachtung der internen Mengensteuerung in den einzelnen Projektgruppen, damit es nicht zur Überproduktion kommt. Verstärkung der Bemühungen bezüglich Kooperationen mit Gastronomiebetrieben, die sich auf regionale Produkte spezialisieren. |

