| Projekt | Weinviertler-Sonnenblumenkerne für Vogelfutter | |
| Einreicher/in | Ing. Wolfgang HACKL Dorfstraße 20 2191 Atzelsdorf T+F: 02574/28628, M: 0664/4236770 | |
| Zusatzinfos | Beginn: 2003 | |
| TeilnehmerInnen | 50 Landwirte und das Raiffeisen Lagerhaus Weinviertel Mitte in Gaweinstal | |
| Projektziel | Steigerung der Erlöse für die Landwirte und anstreben einer langfristigen und fairen Partnerschaft. |
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| Projektinhalt / Umsetzung | Bei diesem Projekt geht es um die Erzeugung von gestreiften Sonnenblumenkernen, ausschließlich für Vogelfutter. Ing. Wolfgang Hackl stellte sich die Frage, wo Agrarprodukte im Handel ohne einer aufwendigen Be- oder Verarbeitung weiterverkauft werden können. Vogelfutter war die Lösung! Die Idee ist bei Firmen und Landwirten sofort auf fruchtbaren Boden gefallen.Mittlerweile produziert eine Gruppe von über 50 Landwirten auf ca. 400 ha über 1000 Tonnen Sonnenblumenkerne pro Jahr. Es gibt eine gemeinsame Vermarktung zu einem Gewerbebetrieb, der ein vielfältiges Produktsortiment an Vogelfutter in fast ganz Europa anbietet. Durch diese Spezialisierung der Firma wurde eine gute Marktdurchdringung erlangt. Zusätzlich erfolgt ein gemeinsamer Einkauf von Saatgut, was einen besseren Einkaufspreis zur Folge hat. Die Ein- bzw. Zwischenlagerung erfolgt im örtlichen Lagerhaus Weinviertel Mitte in Gaweinstal. Dieser Ort liegt zentral für alle zuliefernden Landwirte und somit sind kurze Wege gewährleistet, was indirekt der Umwelt zugute kommt. Per LKW wird bis spätestens Dezember des Erntejahres die Ware verkauft. Die gesamte Zahlungsabwicklung läuft über einen neu gegründeten Argarhandel. |
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| Angebot | Sonnenblumenkerne für Vogelfutterzwecke |
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| Was wurde erreicht? | Das Projekt lebt nun schon das vierte Jahr und ist ständig gewachsen. Dieses Wachstum hat sich durch die Erhöhung der Agrarproduktpreise (Sonnenblume), ProduzentInnenanzahl und Mengenaufstockung abgezeichnet. Gegenüber der handelsüblichen Preise konnte eine 10-15%-ige Steigerung der Sonnenblumenkernpreis erreicht werden. Der größte Nutznießer ist der Landwirt, doch der Aufkäufer hat auch Vorteile und auch das örtliche Lagerhaus profitiert davon. |
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| Zukunftspläne | Vorrangig wichtig ist der stabile Fortbestand des Projektes, wobei natürlich Stärken ausgebaut werden sollen. Eventuell werden auch neue Agrarprodukte auf diese Schiene gesetzt. |
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