| Projekt | Bio-Wildfleisch aus dem bäuerlichen Gehege | |
| Einreicher/in | Robert RIEMELMOSER St. Georgen 26 8786 Rottenmann M: 0650/9335778 | |
| Projektbeginn | 2000 | |
| TeilnehmerInnen | Biowild Gehege Riemelmoser vlg. Aberl | |
| Projektziel | Vorrangiges Ziel ist die schonende Beweidung erosionsgefährdeter Steilflächen und deren Schutz vor Verwaldung und Verunkrautung. Zusätzlich sollen durch diese Bewirtschaftungsalternative hochwertige Lebensmittel auf betriebswirtschaftlich rentable Weise erzeugt werden. |
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| Projektinhalt / Umsetzung | Durch die Übernahme eines land- und forstwirtschaftlichen Bergbauernbetriebs (abgeschiedene Einzellage, je ca. 12 ha Wald und Grünland, 200 BHK) stellte sich im Jahr 2000 die Frage nach der weiteren Bewirtschaftung. Der Bio-Betrieb wird arbeitsextensiv geführt, mit Damwild auf 4 ha der extremeren Steillagen. Im Jahr 2001 wurde mit der Errichtung von tiergerechten Damwildgehegen auf Steilwiesen begonnen, die sonst für die Bewirtschaftung aufgegeben worden wären. In Folge wurden hygienische Schlacht- und Verarbeitungsräume adaptiert und mit dem Markenaufbau der Premium-Marke „biowild“ begonnen. Die Marktaufschließung erfolgte v.a. über neue Medien (www.biowild.at) und in Zusammenarbeit mit regionalen Bio-Initiativen. Der Verarbeitungsschwerpunkt liegt hauptsächlich in der eigenen Verarbeitung und regionalen Direktvermarktung. Durch die naturverträgliche biologischen Damwildhaltung kann negativen Entwicklungen gegengesteuert werden. Es wird eine hohe Wertschöpfung in der Region durch die Produktion gesunder Lebensmittel erzielt. |
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| Angebot | Bio-Frischfleisch im Ganzen und in Teilen, hauptsächlich für die gehobene Gastronomie |
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| Was wurde erreicht? | Betrieblich: Absicherung der wirtschaftlichen Existenz als bäuerlicher Betrieb mit Perspektiven für die Zukunft.Gesellschaftspolitische Chancen: Bio-Gehegewildhaltung sichert das Einkommen der Bauern und trägt zur Offenhaltung der Kulturlandschaften bei. Bewahrung des Landschaftsbildes; Erhaltung der Pflanzenvielfalt und Sicherung der wesentlichen Grundlage für touristische Wertschöpfung im Alpenraum. Weitere volkswirtschaftliche Mehrwerte liegen in der Substitution von Wildfleischimporten und nicht zuletzt dem positiven Beitrag zur gesunden Ernährung. |
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| Zukunftspläne | Entsprechend der Nachfrage inner- und überbetriebliche Ausweitung der Bio-Damwildhaltung und Diversifizierung mit anderen Gehegewildarten. Eventuell Umstieg in den Vollerwerb. |
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